Zurück zum Kern: Warum echte Stimmen und handgemachte Instrumente die Post-KI-Ära dominieren.

In einer Zeit, in der Algorithmen Melodien in Sekundenschnelle generieren und KI-gestützte Produktionen oft das menschliche Element überdecken, erlebt die Musiklandschaft eine kraftvolle Gegenbewegung. Das Publikum sucht heute nicht mehr nach technischer ‚Perfektion‘ – es sucht nach echter ‚Verbindung‘. 2026 ist das Jahr des ‚Sovereign Artist‘: Künstlerinnen und Künstler, die zur rohen Essenz des Songwritings zurückkehren und den Fokus auf natürliche Gesangstexturen und die unverkennbare Energie handgemachter Instrumentierung legen. Authentizität ist kein bloßer Trend mehr; sie ist die wertvollste Währung, die ein Artist heute besitzen kann.

In den Sozialen Medien konnte ich einen Beitrag lesen, in dem stand, dass die jetzige Generation die Letzte sein wird, die noch wirklich selbstgemachte Musik erlebte. Alles was ab nun folgt, kann nicht mehr zu 100% als echt identifiziert werden, da es nicht ersichtlich ist, ob die Musik tatsächlich selbstgeschrieben oder über eine Ki erstellt wurde.

Doch beleuchten wir mal diesen Zustand: Für KünstlerInnen, die singen, aber keine Instrumente beherrschen, ist die Musikgenerierende Ki Gold wert. Endich gibt es die Chance Songs nach dem eigenen Wünschen zu kreieren ohne einen teuren Musikproduzenten zu beauftragen, der dann womöglich eine Melodie erstellt, die man zwar gut findet, aber nicht das ist was man eigentlich wollte.

Schwierig wird es, wenn ganze Songs ausschließlich über eine Ki erzeugt werden. Wenn der Vocalist gar nicht mehr existiert oder die Stimme des originalen Interpreten nur kopiert wird. Wo bleibt hier die Seele des Songs? Können Gefühle wirklich dennoch übermittelt werden oder sind es dann nur noch leere Worte?

In der heutigen fortschrittlichen Zeit, ist es schlau, sich der Ki zu bedienen und an den eigenen Songs zu feilen. Setzt man die Ki also zur Unterstützung ein, kann dies enorme Vorteile haben, weil sich ein z. B. unbekannter Musiker dadurch zeigen kann. Sobald es allerdings in die professionelle Schiene geht, sollte man darauf achten, dass die Musik auch live spielbar ist. Das Publikum, ganz besonders auch die ältere Generation, die mit live Musik aufgewachsen ist, wollen keine Musik vom Band. Das erinnert mich tatsächlich an einen Auftritt von Britney Spears in Deutschland. Sie sang alles Playback bzw. mit eingespielter Backgroundmusik. Das spürte das Publikum und es gab sogar Buh-Rufe. Und wir reden hier von den frühen 2000ern.

Wenn Künstler wie Bryan Adams mit Band auf der Bühne stehen und live Gitarre, Keyboard und sSchlagzeug spielen, gibt das einfach ein ganz anderes Flair. Es ist mitreißend. Es ist tiefgründig und es ist Publikumsbindend. Eben dieses Erlebnis hatte ich auch be dem Konzert von Yungblud in Luxemburg. Alles war live, alles war echt. Diese Atmosphäre ist unvergleichbar mit Playback und Co.

Wer also 2026 als Musiker durchstarten möchte, sollte sich bewusst sein, dass echte Musik mehr anzieht. Also gerne die Ki nutzen, aber die eigene Leidenschaft, Seele und Ambition mit einfließen lassen.

Wir lieben Entertainment.

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